Arthroskopische Eingriffe der Schulter beim Orthopäden in München

Ein weiterer operativer Schwerpunkt ist Schulterchirurgie in München. Dabei werden durch Dr. Ullmann alle gängigen degenerativen Erkrankungen wie Rotatorenmanschettendefekte, Impingementssyndrome etc. aber auch Sportverletzungen wie Schulterluxationen und Schultereckgelenkssprengungen in modernen Operationstechniken meist arthroskopisch behandelt.

Vor der Einführung der Arthroskopie waren Schulteroperationen aufwändige und risikoreiche Eingriffe. In den letzten Jahren ist es aufgrund neuer minimalinvasiver Operationsverfahren möglich geworden, viele Erkrankungen am Schultergelenk zu behandeln. Durch die gelenk- und gewebeschonenden neuen Techniken sind heute Operationserfolge möglich, die vor Jahren noch undenkbar waren.

Wie verläuft eine Schulterarthroskopie?

Bei der Arthroskopie werden lediglich zwei oder drei kleine Schnitte von weniger als einem halben Zentimeter Länge benötigt. Über einen dieser Zugänge wird eine kleine Stabkamera mit angeschlossener Beleuchtung in das Schultergelenk eingeführt. Das Bild aus dem Gelenk wird mit Hilfe der Kamera auf einen Monitor übertragen, so dass der Operateur sehen kann, wie das Gelenk von innen aussieht. Über die anderen Schnitte können Instrumente in das Gelenk eingebracht werden, mit denen dann verletzte oder erkrankte Strukturen repariert werden können. Zur besseren Sicht und um das Gelenk zu spülen, wird mit einer Pumpe zusätzlich sterile Flüssigkeit in das Gelenk eingeleitet.

Die Schulterarthroskopie ist  für den Patienten weniger belastend und weniger schmerzhaft als die offene Operation, da durch die kleinen Schnitte gesundes Gewebe geschont wird. Der Patient erholt sich rascher und die Schulter ist schneller wieder belastbar. Längere Krankenhausaufenthalte, wie sie oft früher die Regel waren, können meistens vermieden werden und viele Operationen sind ambulant durchführbar.

Dr. Ullmann bei der Schulterarthroskopie in Seitenlage
Schulterarthroskopie in Seitenlage

Im Gegensatz zu den offenen Operationen ist das Operationsrisiko bei einer Arthroskopie zwar vergleichsweise gering, aber Komplikationen können nie hundertprozentig ausgeschlossen werden.

Hat mir sehr geholfen
Sehr kompetentes Team, hat mir bei Sehnenüberreizung und Schulterfraktur sehr geholfen. Wartezeit ist im üblichen Rahmen, schneller Termin bei Radiologie organisiert.

google-Bewertung von 07/2020

Im folgenden sind die wichtigsten Erkrankungen des Schultergelenks aufgeführt, bei denen ein arthroskopischer Eingriff ggf. indiziert ist:

IMPINGEMENTSYNDROM

Bei einem Impingement kommt es zu einer Einklemmung der Sehnen unter dem Schulterdach ( Akromium), dafür gibt es diverse Ursachen. Typischerweise treten die Schmerzen in der Schulter zunächst meist belastungsabhängig auf, etwa bei bestimmten Armbewegungen wie dem Anheben des Armes zur Seite oder nach hinten. Die Beweglichkeit und Kraft des Armes ist durch die Schmerzen eingeschränkt. Überkopfarbeiten und alltägliche Tätigkeiten sind nur noch bedingt möglich. Aufgrund der massiven Einschränkungen und Schmerzen sollte eine konservative Therapie erfolgen, bei anhaltenden Schmerzen besteht die Indikation eine arthroskopische Erweiterung des subakromialen Raumes durchzuführen.


SEHNENRISSE SCHULTER

Durch Unfälle, degenerative Prozesse oder durch Anheben schwerer Gegen-stände kann es zu Sehnenrisse im Bereich der Schulter kommen. (Rotatorenmanschettenruptur)Dadurch kommt es zu anhaltende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, die dringend behandelt werden müssen, da es in der Regel nicht zu einer spontanen Heilung kommt. Meist ist eine operative Rekonstruktion notwendig. Diese wird in unserer Praxis meist arthroskopisch durchgeführt.


Erkrankungen der langen Bizepssehne

Erkrankungen der langen Bizepssehne werden häufig übersehen, da sie in den üblichen diagnostischen Mitteln wie der Sonographie und dem MRT nicht genau dargestellt werden können.

Gefährdet für Läsionen der langen Bizepssehne und dem Halteapparat sind vor allem die Überkopfsportler wie Speerwerfer, Tennis-, Basketball- oder Handballspieler.

Aber auch bei Menschen, die beruflich häufig Überkopfarbeiten ausführen müssen, wie z. B. Maler oder Verputzer, die Sehne frühzeitig

verschleißen. Solche Veränderungen machen sich durch einen Kraftverlust und Schmerzen bemerkbar. Bei anhaltenden Schmerzen besteht häufig die Indikation für eine arthroskopische Operation.


Schultereckgelenks-Arthrose

Das Schultereckgelenk das Gelenk zwischen Schulterdach (Akromion) und dem Schlüsselbein (Clavikula).

Kommt es in diesem Gelenk zu Verschleißerscheinungen z.B. durch Sport, körperliche Arbeit oder nach Verletzungen, so spricht man von einer Schultereckgelenkarthrose oder AC-Gelenk Arthrose.

Dies führt dann zu Schmerzen vor allem im Oberarm und bei Dreh-bewegungen des Arms. Insbesondere Kraftsport und schwere körperliche Arbeit lassen diesen  Verschleiß schnell voranschreiten lassen kann. Neben der Überbelastung können aber auch Folgen von Bandverletzungen (Schultereckgelenksprengung oder Tossy-Verletzung) oder anderen Verletzungen des Gelenkes zu einem gesteigerten Verschleiß.

Bei anhaltenden Beschwerden ist ein arthroskopischen Eingriff indiziert.

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