Behandlung der Arthrose im Knie in unserer Münchner Praxis

Bei der Behandlung der Kniegelenksarthrose wird je nach Stadium der Arthrose ein breites Spektrum an konservativen Verfahren (Hyaluronsäureinfiltration, PRP, physikalische Maßnahmen) oder operativen Verfahren (Achs­umstellungs­operationen, Gelenkersatz) angewandt. Hierbei ist es uns besonders wichtig, das Verfahren auszuwählen, welches für den Patienten den kleinsten Eingriff mit einem dauerhaften guten Ergebnis ermöglicht. Hierbei sind die Achsumstellungen und  Teilprothesen besonders geeignete Verfahren, um eine Vollprothese zu verhindern und werden von Dr. Ullmann bevorzugt angewandt.

Je nach Stadium der Kniearthrose (Gonarthrose) kommen in unserer Praxis verschiedene konservative und operative Verfahren zum Einsatz.

Am Anfang jeder Behandlung steht die Diagnostik, dabei gehören zum Standard:

  • körperliche Untersuchung
  • Röntgenbilder in zwei Ebenen, ggf. eine Ganzbeinaufnahme zur Beurteilung der Achsverhältnisse
  • die Sonographie
  • Kernspinuntersuchung
Aus den Ergebnissen der Diagnostik wird ein Therapieplan erstellt
Aus den Ergebnissen der Diagnostik wird ein Therapieplan erstellt

Je nach den Ergebnissen und den individuellen Wünschen des Patienten wird ein Therapieplan erstellt.
Bei einer 1-2° Arthrose können die Beschwerden, mit Physiotherapie, Injektionen (Hyaluronsäure, PRP), Akupunktur (kann als Kassenleistung abgerechnet werden) deutlich gelindert werden.

Falls dies keinen Erfolg bringt und in der Kernspinuntersuchung zusätzlich ein Meniskusschaden festgestellt wird, sollte eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt werden. Dieser Eingriff kann meist ambulant erfolgen.

Je nach Alter des Patienten und der Ausprägung der Arthrose (einseitig?) sollten auch die Achsverhältnisse beachtet werden.
Bei einer 3-4° Arthrose sollte bei einem Patienten <60 (wobei letztendlich das biologische Alter ausschlaggebend ist) eine Achsumstellung in Erwägung gezogen werden.

Der häufigste Fall ist die mediale Gonarthrose (einseitige Arthrose auf der Innenseite des Knies) bei einer Varusfehlstellung (O-Bein). Bei diesem Krankheitsbild kann dann eine Umstellung der Achse erfolgen, am häufigsten wird dabei eine aufklappende valgisierende TKO (Tibiakopfosteotomie) durchgeführt. Dabei wird nach einer Planung auf der Ganzbeinaufnahme ein Umstellungswinkel errechnet.

Röntgen Ganzbeinaufnahme
Röntgen Ganzbeinaufnahme

Bei der Operation erfolgt eine Durchtrennung des Schienbeinkopfes und nach Korrektur durch Aufspreizen der Osteotomie  wird die Korrektur durch eine winkelstabile Platte ( Tomofix von Synthes) fixiert.

Bei der laterale Gonarthrose (einseitige Arthrose auf der Außenseite des Knies) d.h. einer Valgusfehlstellung (X- Bein) kommt eine Umstellung im Bereich des Oberschenkelknochen ( suprakondyläre varisierende Femurosteotomie) zur Anwendung. Meist erfolgt dies durch Entnahme eines Knochenkeils.

Die Vorteile der Methode sind – im Gegensatz zu einem künstlichen Gelenk- die volle Funktion, die relativ schnelle Rekonvaleszenz und Erhalt der eigenen Biologie. Nach der Operation entlastet der Patient für ca. 2-4 Wochen, durch die modernen Fixationsmethoden können die Patienten heutzutage deutlich früher belasten.

valgisierende Tibeakopfosteotomie
valgisierende Tibeakopfosteotomie

varisierende Tibeakopfosteotomie
varisierende Tibeakopfosteotomie

Knieprothesen

Bei dem älteren Patienten und dem entsprechenden Leidensdruck kommt die Implantation eines künstlichen Gelenks in Frage. Hierbei kommen in unserer Praxis zwei Prothesentypen zur Anwendung:

  • Monoschlitten (Oxford- Schlitten Firma Biomet)
  • Doppelschlitten ( Innex Firma Zimmer)
Monoschlitten a.p.
Monoschlitten a.p.
Monoschlitten seitlich
Monoschlitten seitlich

In unsere Praxis wird wenn möglich ein Monoschlitten implantiert, dies ist jedoch nur für die med. Gonarthrose bei erhaltenem Kreuzband möglich.

Im Zweifel wird vorher eine Arthroskopie durchgeführt. Der Vorteil einer einseitigen Schlittenprothese, besteht in dem deutlich kleineren Eingriff, der kürzeren Nachbehandlungsdauer und der besseren Funktion (meist annähernd freie Beweglichkeit). Meist ist nur eine ambulante Reha notwendig.

Doppelschlittenprothese a.p.
Doppelschlittenprothese a.p.
Doppelschlittenprothese seitlich
Doppelschlittenprothese seitlich

Kompetenter und verständnisvoller Orthopäde

Ich bin schon seit mehreren Jahren Patient der Praxis Dr.Ullmann und Kollegen. Ausgerechnet in der Corona-Zeit meldete sich nunmehr mein rechtes Knie. Ich versuchte trotz nicht unerheblichen Schmerzen auszuhalten. Nachdem sich Corona gegen den Frühsommer hin etwas beruhigte bekam ich sofort einen Untersuchungstermin in der Praxis Dr.Ullmann u.Koll.. Ergebnis : ich komme nun um eine OP und dem Einsetzen eines Monoschlittens nicht mehr herum. Die OP verlief bestens und ich konnte nach 5 Tagen aus dem Belegkrankenhaus entlassen werden. Die Nachbehandlung wurde bestens durchgeführt und Dr.Ullmann erklärte mir in verständlichen und nachvollziehbaren Worten, wie ich mich im Heilungsprozeß zu verhalten hätte.
Durch die sehr gut durchgeführte OP und Nachbehandlung konnte ich 10 Wochen nach der OP bereits wieder in die Alpen, um einfachere Bergtouren zu genießen.

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jameda-Bewertung vom 20.11.2020

Bei fortgeschrittenem Stadium der Arthrose und Befall des gesamten Knie (Pangonarthrose) wird eine Doppelschlittenprothese implantiert. Der Krankenhausaufenthalt beträgt ca. eine Woche, der Patient geht in der Regel in eine stationäre Reha, dies wird im Krankenhaus meist lückenlos organisiert. Eine Vollbelastung ist meist ab der 3 Woche möglich.

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