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Kniearthrose – konservative & operative Behandlung in München

Eine Arthrose kann nahezu jedes Gelenk betreffen. Besonders hoch ist das Risiko allerdings bei stark belasteten Gelenken. Auf das Knie wirken das gesamte Leben über große Kräfte, ein Abbau des schützenden Knorpels ist darum weit verbreitet. Fehlstellungen und Unfälle können die Gefahr einer Kniegelenksarthrose noch erhöhen – vor allem dann, wenn die Schäden im Knie nach einem Unfall nur unzureichend behandelt wurden. In München bieten wir unseren Patienten eine stadiengerechte Versorgung der Arthrose im Knie. Frau Heuwinkel ist Ihre erfahrene Spezialistin für die konservative Behandlung, wohingegen Dr. Ralf Ullmann Ihr Spezialist für die operative Versorgung einer Kniearthrose (auch Gonarthrose genannt) ist.

Inhalt:

Typische Symptome einer Kniearthrose

Die Einschränkungen und Schmerzen, die mit einer Arthrose im Kniegelenk einhergehen, variieren je nach Stadium der Erkrankung. Eine Gonarthrose tritt meist ab dem 50. Lebensjahr auf. Bei dauerhaft falscher Belastung eines Gelenks oder vorherigen Unfällen kann sich eine Arthrose auch in jüngeren Jahren entwickeln. Die häufigsten Symptome einer Gonarthrose sind:

  • morgendliche Anlaufschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen & Versteifung
  • diffuse Schmerzen im Knie
  • Schwellung & Erwärmung
  • Gelenkknacken
  • Verstärkung von X- und O-Beinen
Aus den Ergebnissen der Diagnostik wird ein Therapieplan erstellt
Aus den Ergebnissen der Diagnostik wird ein Therapieplan erstellt

Treten diese Symptome auf, ist eine Untersuchung durch unsere Fachärzte für Orthopädie sinnvoll. Denn je früher eine Gonarthrose diagnostiziert wird, desto unkomplizierter ist in vielen Fällen die Behandlung. Zwar lässt sich die Arthrose im Kniegelenk nicht von Grund auf heilen. Dennoch ist es in der modernen Orthopädie möglich, den weiteren Abbau des Gelenkknorpels durch eine individuelle Therapie hinauszuzögern.

Diagnostik der Gonarthrose in München

Der erste Schritt einer Behandlung ist stets die Diagnose. Dabei erfolgt eine Untersuchung des betroffenen Gelenks sowie die Erhebung der Krankengeschichte. Die Symptome, welche Patienten selbst im Alltag beobachten sind ein wichtiger Teil der Diagnose und helfen uns dabei, den Grad der Kniegelenksarthrose einzuschätzen.

Bildgebende Verfahren wie etwa Röntgenbilder, eine Sonographie sowie die Anfertigung von MRT-Bildern können den Befund schließlich sichern. Dabei sind besonders die Achsenverhältnisse im Bein ausschlaggebend. X- und O-Beine haben einen negativen Einfluss auf den Verlauf einer Kniegelenksarthrose, gleichzeitig gelten diese Fehlstellungen auch als Ursache für eine Kniegelenksarthrose. Aus diesem Grund fertigen wir im Rahmen der Arthrose-Diagnostik häufig Aufnahmen des gesamten Beins an und können so eine Fehlstellung abklären.

Abhängig vom jeweiligen Grad der Arthrose im Kniegelenk erstellen unsere Orthopäden eine individuelle Therapie, um den Knorpel einerseits vor dem weiteren Abbau zu schützen und andererseits die Beschwerden des Patienten zu lindern.

Röntgen Ganzbeinaufnahme
Röntgen Ganzbeinaufnahme
Frau Heuwinkel und Dr. Ullmann

Dr. Ralf Ullmann und Frau Beate Heuwinkel sind Ihre Experten für die Versorgung einer Gonarthrose in München. Beide Ärzte sind bereits seit über 15 Jahren in der Orthopädie tätig und kennen sich mit der konservativen und operativen Therapie einer Arthrose im Kniegelenk aus. Ob Gonarthrose Grad 1 oder Grad 4 – in unserer Praxis haben Sie versierte Ärzte der Orthopädie an Ihrer Seite.

Konservative Behandlungsmethoden bei Kniearthrose

Konservative Behandlungen kommen vor allem dann infrage, wenn nur der Knorpel im Kniegelenk erkrankt ist. In der Orthopädie spricht man hier von einer Arthrose Grad 1-2. Sind andere Strukturen wie der Meniskus ebenfalls betroffen, sorgt eine konservative Therapie nicht immer für das gewünschte Ergebnis. Auch bei X-Bein-Fehlstellung bzw. O-Bein-Fehlstellung ist Vorsicht und eine engmaschige Kontrolle geboten.

Zu den konservativen Therapien zählen Physiotherapie, Injektionen (Hyaluronsäure, PRP) und Akupunktur (kann als Kassenleistung abgerechnet werden). Die Physiotherapie hilft Patienten dabei, beweglich zu bleiben. Oftmals treten durch Schonhaltungen Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers auf. Dies gilt es zu vermeiden. Zusätzlich können Physiotherapeut und Patient gemeinsam kräftigende Übungen erarbeiten, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen.

Injektionen dienen im Wesentlichen als Puffer zwischen den aufeinandertreffenden Gelenkknochen. Hyaluronsäure speichert ein Vielfaches an Wasser und kann den geschädigten Knorpel somit schützen. PRP, das aus Eigenblut des Patienten besteht, kann durch die hohe Rate an Wachstumsfaktoren den Abbau des Knorpels bremsen.

Sorgen diese Maßnahmen nicht für eine Linderung der Schmerzen, greifen wir auf schonende, arthroskopische OP-Techniken zurück.

Operative Methoden bei Gonarthrose

In der orthopädischen Chirurgie gibt es verschiedene Möglichkeiten, um eine Arthrose im Rahmen einer operativen Therapie zu behandeln. Hierbei ist es uns besonders wichtig, das Verfahren auszuwählen, welches für den Patienten den kleinsten Eingriff mit einem dauerhaften guten Ergebnis ermöglicht. Aus diesem Grund bedenken wir bei jeder Therapiewahl stets das Alter des Patienten, den Grad der Gonarthrose sowie weitere Erkrankungen des Bewegungsapparates. Auch die Frage, ob eine Gonarthrose nur auf einer Seite vorliegt, ist ein wichtiger Bestandteil der Therapieplanung.

Kniearthroskopie – Glättung des Knorpels

Bei leichteren Knorpelschäden ist es möglich, den Knorpel zunächst im Rahmen einer arthroskopischen OP zu glätten. Dabei werden Bewegungsblockaden und kleine Fremdkörper in der Gelenkkapsel beseitigt, ebenso wie Fragmente von Knochen und Knorpel. So genannte Osteophyten – Knochenaufbauten – werden abgetragen und schädigen auf diese Weise den Knorpel nicht mehr.

Mikrofrakturierung & Neuzüchtung des Knorpels

Ist die Arthrose bereits etwas weiter fortgeschritten, kann eine Mikrofrakturierung des Knorpels diesen zu neuem Wachstum anregen. Dabei werden dem Knorpel im Rahmen einer Kniearthroskopie winzige Verletzungen zugefügt. Der Körper heilt diesen Defekt und ein Ersatzgewebe wird geschaffen. Dieser Ersatzknorpel ist im Vergleich zu dem eigentlichen Gelenkknorpel jedoch weniger elastisch.

Eine weitere Alternative ist die Neuzüchtung eines Knorpels. Dieses Verfahren ist sehr aufwändig und benötigt lange Zeit, um das Knie richtig zu versorgen.

Gut zu wissen: Die Glättung des Knorpels und die Mikrofrakturierung sowie die Neuzüchtung eines Knorpels sind nur dann sinnvoll, wenn die umliegenden Strukturen (unter anderem die Bänder) noch nicht von der Arthrose in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zudem sollten keine Fehlstellungen der Beine vorliegen.

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Operative Arthrose Therapie bei Fehlstellungen

Liegt eine ausgeprägte Gonarthrose des Grades 3-4 vor und besteht zeitgleich eine Fehlstellung der Beine des Patienten, kann eine Umstellungsoperation durchgeführt werden. Typische Fehlstellung der Beine sind O-Beine und X-Beine. In beiden Fällen liegen die Knie nicht auf einer Linie zwischen Sprung- und Hüftgelenk. Ergo wird das Kniegelenk und damit der Knorpel stets schief belastet. Eine Umstellungs-Operation wird vor allem bei Patienten bis zu 70 Jahren durchgeführt.

Einseitige Arthrose bei O-Bein-Fehlstellung

Der häufigste Fall ist die einseitige Gonarthrose auf der Innenseite des Knies bei O-Bein-Fehlstellung. Bei diesem Krankheitsbild kann eine operative Umstellung der Achse durchgeführt werden. Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose. Zunächst eröffnet unser Spezialist Dr. Ullmann das OP-Gebiet – eine arthroskopische OP ist hierbei leider nicht möglich. Bei einer Umstellungsoperation wird immer im Bereich des Tibiakopfes, also dem oberen Ende des Schienbeinknochens, gearbeitet.

Der Schienbeinkopf wird an der Innenseite des Knies vorsichtig angesägt. Anschließend dehnt Dr. Ullmann den Knochen so weit, bis der richtige Winkel im Knie hergestellt ist. Eine spezielle Platte sichert das Ergebnis der Operation und hält den Schienbeinkopf in der neuen Position. In den kommenden Monaten füllt der Körper den entstandenen Spalt mit Knochenersatzmaterial nach und nach auf.

Einseitige Kniegelenksarthrose bei X-Bein-Fehlstellung

Bei X-Beinen sind die Kniegelenke zueinander geneigt. Im Gegensatz zur O-Bein-Fehlstellung wird hier vor allem der äußere Bereich des Knorpels im Kniegelenk überlastet. Auch die Behandlung dieser Fehlstellung wird unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird oberhalb des Knies operiert. Dr. Ullmann entnimmt einen kleinen Knochenkeil aus der Innenseite der Oberschenkelknochen und erzielt somit eine Normalisierung der Beinachse. Auch hier sichert eine Platte die Ergebnisse der OP und stützt den operierten Knochen.

valgisierende Tibeakopfosteotomie
valgisierende Tibeakopfosteotomie

Vorteile der Umstellungsoperation

Eine Umstellungsoperation entlastet die geschädigten Areale des Kniegelenks und das Knorpels. Auf diese Weise gelingt es unserem Orthopäden Dr. Ullmann in vielen Fällen, das Einsetzen eines künstlichen Gelenks um 10-15 Jahre nach hinten zu verschieben oder ganz zu vermeiden. Vor allem für sportliche aktive Patienten ist der Erhalt des eigenen Gelenks wichtig.

Knieprothesen – Ersatz für das Kniegelenk

Bei einer Gonarthrose im weit fortgeschrittenen Stadium schlagen manchmal weder konservative, medikamentöse Therapien an, noch kommt eine Umstellungsoperation infrage. Denn nicht immer ist eine Achsfehlstellung die Ursache für die Arthrose im Kniegelenk. In unserer Praxis in München arbeiten wir darum mit hochwertigen Knieprothesen der Firmen Biomet und Zimmer.

Der so genannte Monoschlitten kommt dabei zum Einsatz, wenn das Kreuzband noch erhalten und voll intakt ist. Diese Art der Knieprothese setzt Dr. Ullmann wann immer möglich ein. Der Eingriff ist schonender und die Heilungszeit sehr viel kürzer als der Einsatz des Doppelschlittens. Wurden die Kreuzbänder jedoch bereits in Mitleidenschaft gezogen, ist der Einsatz des Doppelschlittens meist unumgänglich.

Monoschlitten a.p.
Monoschlitten a.p.
Monoschlitten seitlich
Monoschlitten seitlich
Doppelschlittenprothese a.p.
Doppelschlittenprothese a.p.
Doppelschlittenprothese seitlich
Doppelschlittenprothese seitlich

Patientenbeispiel einer Monoschlitten Prothese

Dieser Patient wurde von Herrn Dr. Ullmann mit einer mit einem Monoschlitten Prothese am Knie versorgt. Der Patient ist nach dem Eingriff weitgehend schmerzfrei und geht ohne Stützen.

Patient nach einer OP mit Monoschlitten
Operation mit Monoschlitten Prothese
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Kompetenter und verständnisvoller Orthopäde

Ich bin schon seit mehreren Jahren Patient der Praxis Dr.Ullmann und Kollegen. Ausgerechnet in der Corona-Zeit meldete sich nunmehr mein rechtes Knie. Ich versuchte trotz nicht unerheblichen Schmerzen auszuhalten. Nachdem sich Corona gegen den Frühsommer hin etwas beruhigte bekam ich sofort einen Untersuchungstermin in der Praxis Dr.Ullmann u.Koll.. Ergebnis : ich komme nun um eine OP und dem Einsetzen eines Monoschlittens nicht mehr herum. Die OP verlief bestens und ich konnte nach 5 Tagen aus dem Belegkrankenhaus entlassen werden. Die Nachbehandlung wurde bestens durchgeführt und Dr.Ullmann erklärte mir in verständlichen und nachvollziehbaren Worten, wie ich mich im Heilungsprozeß zu verhalten hätte.
Durch die sehr gut durchgeführte OP und Nachbehandlung konnte ich 10 Wochen nach der OP bereits wieder in die Alpen, um einfachere Bergtouren zu genießen.

jameda-Bewertung vom 20.11.2020

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